Aus dem Gemeinderat vom 08.05.19

  1. Der vorgestellten Planung für weitere Urnenwandanlagen und Rasengräber, sowie Baumpflanzungen für eine spätere Möglichkeit einer friedwaldähnlichen Anlage am Dettinger Friedhof wurde einstimmig angenommen. In dieser Version wird es mehr als die doppelte Menge Urnenkammern geben, als im Alternativvorschlag. Außerdem ist hier eine Urnenkammer im Vergleich kostengünstiger.
  2. Der Bürgermeister berichtete,

… dass zwei Dinge aus der Jugendversammlung bereits angegangen werden: am Bahnhof sind Fahrradständer   ergänzt worden, das Beachvolleyballfeld am Badesee wird renoviert.

… dass am Weißsee außerdem eine Boulebahn entsteht und im Rahmen vom Frühjahrsputz einige Ecken „aufgehübscht“ wurden, die Zaunanlage soll nächste Woche fertig werden.

… dass Karlstein nun im Tourismusmagazin Mainradweg genannt ist

  1. Am 03.04.19 war im nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung eine sehr schwierige Entscheidung über die Ausschreibung zur Lärmschutzwand in Dettingen zu treffen. Es gab hierzu schon einige Veröffentlichungen im Main-Echo (aus nichtöffentlicher Sitzung!?). Wie es die Regularien vorsehen, gab der Bürgermeister das Ergebnis am 10.04.19 öffentlich in der Gemeinderatssitzung bekannt: die Ausschreibung wurde aus wirtschaftlichen Gründen, d. h. das günstigste Angebot lag 120 % über der ursprünglich geschätzten Summe, zurückgenommen. Eine neue Ausschreibung soll zum frühestmöglichen Zeitpunkt erfolgen, d. h. der Bau der Lärmschutzwand wurde nie in Frage gestellt. Nicht bekannt zu geben ist in diesem Fall die Sitzungsniederschrift und das Abstimmungsergebnis im Einzelnen. Der Antrag der CSU auf genauere Erläuterung dieser Entscheidung wurde skeptisch diskutiert, dann aber mehrheitlich angenommen, woraufhin Verwaltung und die Parteien ihre Statements zu ihrem Abstimmungsverhalten abgaben. Aus meiner Sicht sollte man es nicht unversucht zu lassen, durch eine erneute Ausschreibung, einen günstigeren Preis zu erzielen. Die wesentlich höheren Kosten sind für dieses Jahr im Haushaltsplan nicht vorgesehen. Dies wurde dann auch in dieser Sitzung, nach Abwägung von drei Ausschreibungsmöglichkeiten, direkt beschlossen.
  2. Für die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt (B8) wird ein Ideenwettbewerb durchgeführt und entsprechende Mittel aus der Städtebauförderung beantragt.
  3. Angebotssummen für Tragwerksplanung und Brandschutz zum Bauvorhaben KiTa Rebola, Ersatzbeschaffung von Möbeln KiTa Klabauterschiff und Villa Kunterbunt und Anschaffung von Klimaanlagen wurden bekannt gegeben.
  4. Da die Planungen der Deutschen Bahn für die Hausbahnsteigerhöhung schon zu weit fortgeschritten sind, ist eine weitere Planung eines dritten Zugangs in Höhe der Luitpoldstrasse aus unserer Sicht zu teuer.
  5. Für den Bereich Lerchenbergstraße/Bergwerkstraße soll eine Ortsabrundungssatzung erarbeitet werden, d. h. dass in diesem Bereich dann gebaut werden kann.
  6. Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/die Grünen auf Ergänzung der gemeindlichen Stellplatzsatzung um eine Form des Car-Sharing wurde kontrovers diskutiert. Meiner Meinung nach, eine zukunftsweisende gute Idee. Leider konnten sich dieser Antrag mit knappem Ergebnis nicht durchsetzen.
  7. Für das alte Feuerwehrgerätehaus in Grw. werden Möglichkeiten zum Bau von Klein- oder Sozialwohnungen über die Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises angefragt.

Das Protokoll lesen sie demnächst auf der Homepage der Gemeinde Karlstein

Ihre FDP-Gemeinderätin Andrea Kersten


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