Aus dem Gemeinderat Dezember 2019

  1. Unser Antrag zur Überarbeitung des Konzeptes für Kindertageseinrichtungen in Karlstein wurde angenommen, wenn auch nicht in allen Detailvorschlägen. Es wird ein mittelfristiges Gesamtkonzept für die Kinderbetreuung erarbeitet, um für Änderungen der Kinderzahl und für den evtl. gesetzl. Anspruch auf Hortplatz auf längere Sicht gewappnet zu sein. Für die vorrangige Planung eines Waldkindergartens wurde sich allgemein ausgesprochen. Über die Unterbringung von weiteren Hortkindern (falls nötig) wurde kontrovers diskutiert. Mit unserem Vorschlag sich die Waldschule mit der VHS zu teilen konnte man sich nicht anfreunden. Dem Gegenvorschlag auf dem Sportgelände an der Grundschule weiter zu bauen, kann ich nicht folgen.
  2. Der Haushalt 2020 mit Investitionsprogramm, Haushaltssatzung und Stellenplan wurde einstimmig verabschiedet. Unsere Anträge hierzu fanden zum größten Teil Berücksichtigung. Ein großes Thema sind die gemeindlichen Gebäude und Liegenschaften, die den Gemeinderat die meiste Zeit der Sitzungen beschäftigt. Das begonnene strukturierte Vorgehen, um nach und nach notwendige Renovierungs- und Erhaltungsmaßnahmen oder auch Abbrucharbeiten durchführen zu können, soll aus meiner Sicht weitergeführt werden. Dazu wird eine weitere Stelle im Bauamt geschaffen. Ein zweites großes Thema sind die stetig ansteigenden Lohn- und Gehaltskosten, zum größten Teil im Kinderbetreuungsbereich. Da diese Kosten unumgänglich sind, um den Standard in Karlstein in gewohnter Weise aufrecht zu erhalten und weiter zu bringen, ist es notwendig an einer Steigerung der Einnahmen zu arbeiten, um unser Karlstein in allen Bereichen zukunftsfähig zu gestalten. Ich wünsche mir, dass wir im Gemeinderat zusammen mit Bürgermeister und Verwaltung mit all unserem verschiedenen Fachwissen und Erfahrungen gemeinsam, ohne großes „Parteigeklüngel“, Lösungsmöglichkeiten für eine Einnahmensteigerung finden.
  3. Weitere Themen und auch die Anträge sind auf der Homepage der Gemeinde Karlstein veröffentlicht und können auch gerne im persönlichen Gespräch erörtert werden.

 

Ihre FDP-Gemeinderätin

Andrea Kersten


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