Aus dem Gemeinderat, 16.05.2018

  1. Im Weißsee darf weiterhin gebadet werden!

 

  1. Unser Karlstein wird Mitglied im Tourismusverband Spessart-Mainland und Franken auf unseren Antrag zum Haushalt 2018. Ich freue mich, dass dieser Antrag fast einstimmig (die Grünen sind dagegen) angenommen wurde, wenn auch der ein oder andere Gemeinderat sich Touristik in Karlstein nicht vorstellen kann. Die Außenwirkung unserer schönen Naherholungsgebiete wird gestärkt, die Gastronomie unterstützt und Karlstein wird auf Wanderkarten endlich sichtbar. Eine wunderbare Imagestärkung unseres wunderschönen Ortes, um attraktiv zu bleiben. https://www.spessart-mainland.de/startseite.html

 

  1. Über die Notwendigkeit der Kapazitätserweiterung unserer Kita- und Krippenplätze sind sich alle Gemeinderäte einig. Ich persönlich finde es schade, dass man den Bedarf nicht auf längere Sicht errechnet und nur auf die Bedarfsumfrage des letzten Jahres Bezug nehmen kann. Etwas mehr Weitblick wäre mir lieber. Die Standortfrage der neuen Gruppen wurde etwas hitziger diskutiert. Ich sehe die jetzige Verteilung der Kitas über den ganzen Ort als etwas Positives und für eine Erweiterung ist das Regenbogenland sicher gut geeignet. Sehr schade ist es, dass unser Waldschulgebäude in Großwelzheim nicht mehr zur Kinderbetreuung genutzt wird. Dort waren die Hortkinder sehr glücklich. Auf lange Sicht und bei noch größerem Bedarf ist es eine Überlegung wert, vielleicht die Hortkinder in der Waldschule unterzubringen und den Hortbau als Kita zu nutzen. Ich glaube die Waldschule ist groß genug, um dort VHS und Hort unterzubringen. Dies sind Überlegungen für die Zukunft, jetzt gilt es erstmal zügig Räumlichkeiten für die kleinsten Karlsteiner zu schaffen.

 

  1. Dem Förderprogramm für dezentrale, regenerative Energieerzeugung habe ich zugestimmt, weil ich prinzipiell Ideen zum Umweltschutz unterstütze. Ich habe lange überlegt, ob ich ein Projekt mit Förderungen für wenige Haushalte gut finde. Etwas Ähnliches gibt es schon länger (seit 1996, zuletzt angepasst in 2009), und es wurde von den Bürgern nur wenig angenommen. Alternativ könnte man mit diesem Geld auch gemeindeeigene Gebäude mit regenerativer Energie versorgen. Ich bin gespannt, wie das Projekt weiterläuft. Unbedingt müssen diesmal die Bürger hinreichend über das Programm informiert werden.
    http://www.karlstein.de/wp-content/uploads/2015/12/Antrag_und_Zuschussrichtlinien_erneuerbare_Energien_06-2017.pdf

 

  1. Den Antrag der SPD Fraktion zum Gebäudemanagement unterstütze ich. Der Gemeinderat wird sich zu einer Klausur treffen, um über die zukünftige Nutzung und den Investitionsbedarf für gemeindeeigene Wohngebäude zu beraten. Über ein Konzept der Häuserverwaltung soll auf Vorschlag des Bürgermeisters ebenfalls nachgedacht werden.

 

Das komplette Protokoll lesen sie demnächst auf der Homepage der Gemeinde Karlstein

Ihre FDP-Gemeinderätin