Aufstellung der Gemeinderatsliste

Ein starkes Team bei der Aufstellungsversammlung am 17. November

Am 17.11.2025 kamen im Rudolf-Wöhrl-Pavillon 16 Mitglieder und Stimmberechtige der Freien Demokraten in Karlstein zusammen, um die Liste für die Gemeinderatswahlen am 08.03.2026 aufzustellen. Die Liberalen können zum zweiten Mal in Folge eine vollständige Liste mit 20 Kandidatinnen und Kandidaten sowie zwei Ersatzkandidaten aufbieten. Die Liste wird vom amtierenden Fraktionssprecher Ingo Kübler angeführt.

Nach der Versammlung erklärte Kübler: „Wir haben eine starke Mischung aus Erfahrung und neuen Gesichtern zusammengestellt, mit der wir die erfolgreiche Arbeit der letzten sechs Jahre fortsetzten wollen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Finanzlage der Gemeinde, die sich nachhaltig verbessern muss. Auf dieser Basis können dann notwendige Investitionen in Kinderbetreuung und Bildung, Infrastruktur und Verkehr sowie Nachhaltigkeit erfolgen.“

Die Liste der Freien Demokraten für die Gemeinderatswahl in Karlstein setzt sich wie folgt zusammen. In Klammern ist das jeweilige Geburtsjahr angegeben:

  1. Ingo Kübler, Bereichsleiter Produktionscontrolling (1969)
  2. Ralf Emge, Finanzberichtsmanager (1977)
  3. Helwig Pichl, Gas- u. Wasser-Installateurmeister (1963)
  4. Patrick Betz, Dipl. Betriebswirt (1975)
  5. Jonas Jäger, Teamleiter Kommunikation und Infrastruktur (1991)
  6. Christopher Lüft, Bankangestellter (1988)
  7. Bianca Sturm, Einzelhandelskauffrau (1982)
  8. Tobias Brandt, Bankpersonalangestellter (1975)
  9. Björn Dengler, Industriefachwirt (1975)
  10. Renate Bittner, Leitende Bankangestellte (1966)
  11. Kevin Walter, Qualitätstechniker (1989)
  12. Cedric Lüft, Bestatter (1994)
  13. Sabine Dietz, Unternehmerin (1968)
  14. Steffen Nossek, Facharbeiter Prozess- & Fertigungsoptimierung (1996)
  15. Manuela Betz, Administrative Assistentin (1980)
  16. Pavel Seserko, Dipl. Ingenieur Physik (1955)
  17. Dr. Hans Gückel, Dr. Med. HNO-Arzt
  18. Gundolf Almeling, Steuerberater (1942)
  19. Dirk Appel, Dipl. Ing. Architekt (1969)
  20. Mona Habermann, Syndikusrechtsanwältin (1992)

 

Ersatzkandidaten:

  • Christian Sturm, Vermögensberater (1981)
  • Jürgen Schaack, Finanzwirt (1958)

 

Jonas Jäger, Ortsvorsitzender der FDP Karlstein, hielt fest: „Ich bin stolz auf das positive Signal, mit 22 überzeugenden Persönlichkeiten anzutreten. Der große Verlust unserer Freundin und Fraktionssprecherin Andrea Kreß im vergangenen Jahr hat uns zusätzlich motiviert, in ihrem Geiste mit größtem Engagement weiterzuarbeiten. Ein besonderer Fokus liegt programmatisch und bei den Kandidatinnen und Kandidaten auf der hart arbeitenden Mitte. Politik darf diejenigen nicht aus den Augen verlieren, die unsere Gesellschaft am Laufen halten: Berufstätige, Eltern und ehrenamtlich Aktive! Dies spiegelt sich auch in unserer Liste wider.“

Die Liberalen in Karlstein sind aktuell mit Ingo Kübler, Ralf Emge, Helwig Pichl und Patrick Betz gleich vierfach im Gemeinderat vertreten. Seit 2017 ist Peter Kreß zudem erster Bürgermeister Karlsteins, nachdem er vorher mehrere Jahre selbst für die Freien Demokraten im Gemeinderat saß.

Ralf Emge, stellvertretender Fraktionssprecher im Gemeinderat, führte aus: „Wir wollen und müssen das Ehrenamt stärken. Karlstein ist dank der vielen Vereine und engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein lebendiger Ort voller Feste und vielfältiger Freizeitmöglichkeiten. Dies trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, was die Politik mit den richtigen Rahmenbedingungen fördern kann.“

Gemeinderat Helwig Pichl ergänzte: „Die Ortsentwicklung muss angesichts klammer Kassen mit Augenmaß und Entschlossenheit vorangetrieben werden: Wir dürfen uns im Gemeinderat nicht in endlosen Diskussionen verlieren, sondern klare Prioritäten setzen und Entscheidungen treffen.“

Patrick Betz, Gründungsvorsitzender des Ortsverbands und ebenfalls Gemeinderat stellte fest: „Karlstein braucht Geld, um die Belastung für Familien zu begrenzen. Die Ansiedlung von Gewerbe etwa schafft Arbeitsplätze und bringt der Gemeinde Steuereinnahmen, die wiederum für Kinderbetreuung, Schulbildung und Infrastruktur investiert werden können.“